Das Programm des Erdenklang Labels und Verlages ruht auf vier Repertoiresäulen:
ELEKTRONIC / NEW INSTRUMENTAL
NEW AGE MUSIC / WELLNESS
WORLD MUSIC
MEDIEVAL MUSIC
Speziell die computerakustische Musik der 80er Jahre mit dem sensationellen Fairlight Musikcomputer. Ihr wichtigster Pionier und erfolgreichster Künstler dieses Genres bei Erdenklang ist der 1999 verstorbene Hubert Bognermayr (Blue Chip Orchestra) aus Linz (Österreich), mit dem Ulli Rützel 1979 auch die Ars Electronica in Linz gegründet hat.
Weitere erfolgreiche Vertreter dieses Genres sind Carlos Peron, Kristian Schultze, Matthias Thurow und Johannes Schmoelling.
Aus einer anderen geschichtlichen Ära stammt der prominenteste Künstler des Labels, Oskar Sala, der bereits 1930 mit seinem Trautonium die Basis der elektronischen Musik in Deutschland schuf.
Richtig grosse Umsätze machte das Label mit seiner durchaus anspruchsvollen und konzertanten New Age Music, heute eher Entspannungs- bzw. Wellnessmusik genannt. Deutsche Interpreten wie Bernward Koch, Erlend Krauser und Frank Steiner Jr. oder die Engländer Hoppé Wheater schafften sogar den Einstieg in die entsprechenden Billboard Charts in USA und gaben dem Label mit mehr als 500.000 weltweit verkaufter Tonträger die wirtschaftliche Grundlage.
Das Geld wurde investiert in Weltmusik. Bereits ab 1982 sorgte die indisch-deutsche Gruppe Tri Atma international für Schlagzeilen, als sie mit Klaus Netzles Fairlight Computer Tabla, Sitar und akustische Gitarre zu einer globalen Weltmusik verschmolz.
Eine ähnlich gelungene und weittragende Verschmelzung archaischer Musikformen mit modernster Elektronik gelang Ulli Rützel mit der Veröffentlichung des von Vladimir Ivanoff ins Leben gerufenen Ensembles VOX. Die CD „Diad ema“ mit den Liedern der hl. Hildegard von Bingen eröffnete weltweit den Boom mit der Verbindung von Elektronik und Mittelalter.
Zwei weitere erfolgreiche Produktionen dieser Gruppe sowie die CDs mit Kirile Loo und Irén Lovász honorierten Rützels Konzept, archaische Musik mit einem durch die Elektronik modernisierten Sound trotzdem als Entspannungsmusik einer nach Kontemplation hungernden Gesellschaft verkaufen zu können.
Da lag es nahe, dem Label eine kleine exquisite Auswahl „reiner“ mittelalterlichen Musik hinzuzufügen, die durch Ulli Rützels vielen Reisen nach Estland möglich wurde. So z. B. ist das estnische Ensemble für alte Musik, Hortus Musicus, mit vier CDs vertreten.
Weitere Infos zu unseren Künstlern und Veröffentlichungen finden Sie unter da-music.de
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